Berufsbild


Die Logopädin arbeitet eigenverantwortlich in der Prävention, Beratung, Untersuchung, Diagnose, Therapie und wissenschaftlichen Forschung von Kommunikationsstörungen im verbalen und nonverbalen Bereich und den damit in Zusammenhang stehenden Störungen und Behinderungen.

Sie ist befähigt, Störungen des Sprachverständnisses, der gesprochenen und geschriebenen Sprache, des Sprechens, des Schluckens, der Atmung, der Stimme, der Mundfunktionen, des Hörvermögens und der Wahrnehmung, die bei allen Altersgruppen auftreten können, zu untersuchen, zu diagnostizieren und zu behandeln.

Das therapeutische Vorgehen berücksichtigt soziale und zwischenmenschliche Aspekte. Die Therapie umfasst Maßnahmen zur Behandlung menschlicher Kommunikationsstörungen, zur Rehabilitation und bestmöglichen Reintegration in Alltag und Beruf, sowie zur Frühförderung und Beratung.

Aufgrund von Beurteilung und Diagnose werden auf jeden Patienten maßgeschneidert, also individuell, Therapieziel und Therapieplan erstellt. Dementsprechend werden Methoden zur optimalen Förderung der orofacialen Grundfunktionen, der Sprache, des Sprechens, des Schluckens, des Hörens, der Atmung und der Stimme aufbereitet. Einen wesentlichen Stellenwert nehmen die Angehörigen als wichtige eventuelle Co-Therapeuten und deren Beratung ein, sowie die Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen (Ergo-, Physiotherapeutin, und/oder Psychologin) ein.
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