Stimmtherapeutische Ansätze und Methoden, nach denen ich arbeite:



  • Personale Stimmtherapie nach  Ingeburg Stengel
  • Integrative Stimmtherapie nach Evemarie Haupt
  • Atemrhythmisch Angepasste Phonation - nach Prof. Coblenzer und Prof. Muhar
  • Atemwurf nach Fernau-Horn
  • Atemtherapie nach I. Middendorf




Methoden der Körperwahrnehmung und Entspannung:



  • Eutonie nach G. Alexander
  • ist ein Übungsweg körperlicher Selbsterfahrung und Entspannung, den Gerda Alexander (1908 - 1994)  entwickelt und gelehrt hat. Das Wort Eutonie kommt aus dem Griechischen: Eu = gut , Tonus = Spannung. Eutonie fördert das ganzheitliche Wohlbefinden durch Spannungsausgleich des Körpers. Sie wirkt entspannend bei psychischer Anspannung oder Stress, anregend auf die Selbstheilungskräfte und lindernd bei degenerativen Erkrankungen der Gelenke.

    Zielgruppen:
    - Menschen mit folgenden Beschwerden:
    - Atem- , Stimm-, Sprachprobleme, Tinnitus
    - Verspannungen, Fehlhaltungen
    - Rücken- und Kopfschmerzen
    - Erkrankungen der Muskeln und Gelenke
    - Stress, Nervosität, Schlafstörungen
    - Seelische Probleme

    Für alle:
    - die aktiv etwas für ihre Gesundheit und ihre Beweglichkeit tun möchten
    - deren Beruf oder Alltag durch einseitige körperliche Belastungen
      geprägt ist
    - die beruflich oder privat ein hohes Maß an sozialer und emotionaler
      Belastbarkeit leisten müssen.
  • Progressive Muskelentspannung nach Jacobson
  • Bei der progressiven Muskelentspannung (auch: progressive Muskelrelaxation, kurz PMR oder progressive Relaxation, kurz PR, oder Tiefenmuskelentspannung genannt) nach Edmund Jacobson handelt es sich um ein Verfahren, bei dem durch die willkürliche und bewusste An- und Entspannung bestimmter Muskelgruppen ein Zustand tiefer Entspannung des ganzen Körpers erreicht wird. Dabei werden nacheinander die einzelnen Muskelpartien in einer bestimmten Reihenfolge zunächst angespannt, die Muskelspannung wird kurz gehalten, und anschließend wird die Spannung gelöst. Die Konzentration der Person wird dabei auf den Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung gerichtet und auf die Empfindungen, die mit diesen unterschiedlichen Zuständen einhergehen. Ziel des Verfahrens ist eine Senkung der Muskelspannung unter das normale Niveau aufgrund einer verbesserten Körperwahrnehmung. Mit der Zeit lernt die Person, muskuläre Entspannung herbeizuführen, wann immer sie dies möchte. Zudem können durch die Entspannung der Muskulatur auch andere Zeichen körperlicher Unruhe oder Erregung reduziert werden, wie beispielsweise Herzklopfen, Schwitzen oder Zittern. Darüber hinaus können Muskelverspannungen aufgespürt und gelockert und damit Schmerzzustände verringert werden.

    Anwendungsmöglichkeiten
    Die Methode der progressiven Muskelentspannung wird häufig im Rahmen einer Verhaltenstherapie eingesetzt, beispielsweise bei der Behandlung von Angststörungen, wo sie im Rahmen einer systematischen Desensibilisierung zur Anwendung kommt. Aber auch bei arterieller Hypertonie, Kopfschmerzen, Schlafstörungen sowie Stress lassen sich mit progressiver Muskelentspannung gute Erfolge erzielen.


richtige Atmung

Im Liegen und im Sitzen wird die richtige Atmung, die Bauch- und Flankenatmung, erarbeitet, auch indem man die Eigenwahrnehmung, die Sensibilität dafür bewusst macht und stärkt. Die funktionierende Atem-Stimmkoordination schafft eine gute Grundlage für die richtige Stimmgebung.
   

Mundmotorische Übung

Um bei Funktionsstörungen der Gesichtsmuskel (Zunge, Lippen, Wangen...) das Gleichgewicht wiederherzustellen oder die richtige Zungenlage zu erarbeiten, verbessert man die Bewegungsmöglichkeiten und die Kraft der Zunge, Lippen und/oder der Wangen.
   

Patient während Schlucktraining

Um die Nahrungsaufnahme, das Schlucken von Flüssigkeiten und festen Speisen wieder zu ermöglichen und/oder zu verbessern, kann man Haltungsveränderungen und/oder Schluckmanöver trainieren.


Ansätze und Methoden meiner Sprach- und Sprechtherapie:



  • myofunktionelle Therapie nach Daniel Garliner
  • Sensorische Integration
  • MODAK (Modalitätenaktivierung nach Luise Lutz)
  • Das grundlegende Prinzip von MODAK ist, dass durch die kontinuierliche Anregung aller Modalitäten eine Verbesserung der sprachlichen und kommunikativen Leistungen erfolgt. Der Ansatz ist für schwer oder mittelschwer betroffene Aphasiker vorgesehen.
  • PACE (Promoten Aphasic´s Communicative Effectivness wurde von Davis und Wilcox entwickelt)
  • Therapeut und Aphasiker agieren abwechselnd und sind (pseudo-) gleichberechtigte Kommunikationspartner. Sie tauschen neue Informationen aus, und alle kommunikativen Mittel (zeichnen, Gestik & Mimik, Sprechen) sind erlaubt.
  • MIT (Melodische Intonationstherapie)
  • Diese Methode geht davon aus, dass bei Aphasie musikalische Fähigkeiten und Singen im Vergleich zu sprachlichen Leistungen besser erhalten sind. Das Grundvorgehen bei MIT besteht darin, dass bestimmte Zieläußerungen vom Therapeuten vorgesungen und mittels Klopfen rhythmisch vorgegeben werden. Der Klient muss dann mitklopfen und mitintonieren. Sie ist für Patienten mit einer schweren Aphasie geeignet.
  • nach Jean Ayres


Behandlung von neurologisch bedingten Schluckstörungen



Dabei werden Stimulation, Mobilisationstechniken und autonome Bewegungsübungen durchgeführt. Ich verwende Elemente aus den Bobath- bzw. FOTT, MFT und PNF-Konzepten. Gelegentlich werden auch kompensatorische Maßnahmen durchgeführt. Wichtig ist dabei auch die Absprache mit den DiätologInnen hinsichtlich der Nahrungskonsistenzen. Einen wichtigen Bereich stellt auch die Einschulung der Angehörigen dar. Bei Bedarf bin ich bei den Mahlzeiten beratend dabei.

  • ORT(Orofaciale Regulationstherapie nach Castillo Morales & Brondo)
  • u.a. werden Techniken wie Berührung, Streichen, Druck, Dehnen und Vibration zur Verbesserung der Muskelspannung (Tonus) im Gesichts- und Mundbereich eingesetzt. Zum Teil werden mehrere Techniken kombiniert. Diese Behandlungsmethode kann auch bei anderen Störungsbildern wo die Muskelspannung beeinträchtigt ist, sehr effektiv eingesetzt werden (z.B. Facialis-Paresen, Kindern mit motorischen und/oder Wahrnehmungsstörungen, Sprech- & Schluckstörungen oder Beeinträchtigung der Wahrnehmung bei degenerativen Erkrankungen, Atem- & Stimmstörungen…).
  • FOTT (Facio-Orale Trakt-Therapie nach Kay Coombes)
  • Bietet einen strukturierten Ansatz zur Befundung und Behandlung von Beeinträchtigungen mimischer Bewegungen, des Essens, der Atmung, der Stimme und der Artikulation.
  • PNF (Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation nach Kabatt)
  • Es werden spezielle Techniken (wie Druck, Dehnung) zur Veränderung von Muskelspannungen und Muskelfunktionen eingesetzt.
  • Therapiekonzept in Anlehnung an C.Schwarz


Saug- oder Blasübung

In einer Therapie bei Schwierigkeiten im Mund- und Gesichtsbereich(z.B. Zungenpressen, fehlender Mundschluss, Näseln...) wird mit solchen & anderen Übungen die Muskeltätigkeit verbessert. Auch in Therapien bei Schwierigkeiten mit der Sprache wird auf spielerische Art der neue Laut zuerst erarbeitet und geübt und dann in die Spontansprache integriert.
   

Orofaciale Regulationstherapie

Bei Erwachsenen/Kindern mit hypo- bzw. hypertonen wird z.B. die Behandlung nach Castillo Morales & Juan Brondo "Die Orofaziale Regulationstherapie" angewendet. Unter anderem kann durch Berührung, Druck, Streichen und/oder Vibration der Tonus(die Spannung) der Muskeln im Gesicht und im gesamten Körper positiv beeinflusst, reguliert werden.


Therapie auch in spanischer und französischer Sprache möglich(Muttersprache, Zweitsprache).

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